

„Als Verpackungsspezialist
stehen wir dafür, alle Werkstoffe
bei jedem Schritt der Produktion
auf dem neuesten Stand der
Technik zu verarbeiten: Das
schließt in besonderer Weise
auch umweltschonende
Verarbeitung an unseren
Standorten mit ein.“
Horst Soder, technische Leitung Standort Hambrücken |
Bewährte Klassiker…
Es sind die bekannten Tugenden von Aluminium und Kunststoff, die beide Werkstoffe als Ausgangsmaterial für Verpackungen auch künftig unentbehrlich machen: beide schützen und konservieren, erhalten Aromen, bewahren Wirkstoffe und sorgen für gezielte Dosierung und hygienische Anwendung.
…mit modernen Talenten
Doch in beiden Materialien stecken auch Talente, die sie fit für die Zukunft machen: Sparsamer Materialeinsatz, etwa bei hauchdünnen Tubenwänden, schont nicht nur die Ressourcen, sondern sorgt mit leichten und platzsparenden Verpackungen auch für reduzierte Umweltbelastung auf dem Transportweg. In den vergangenen 25 Jahren sank zum Beispiel der Materialeinsatz bei Tuben oder Dosen aus Aluminium im Schnitt um ein Viertel.
Und das Ende des Lebenszyklus ist für die Umverpackungen ein neuer Anfang: Aluminium lässt sich nahezu verlustfrei recyceln und benötigt dabei nur fünf Prozent der Energie, die zur Herstellung des Primäraluminiums eingesetzt wurde. Übrigens greift der Kreislauf schon während der Produktion bei LINHARDT: Aluminiumspäne, Verschnitt oder Kunststoffabfälle werden sorgfältig gesammelt und der Aufbereitung zugeführt.
Auch bei Kunststoff ergibt sich ein differenziertes Bild: Nur aus fünf Prozent der jährlichen Rohölförderung entstehen Kunststoffe, 80 Prozent werden schlicht verbrannt. Dabei ist die Herstellung von Kunststoffen die einzige Verwendungsform, die den fossilen Rohstoff nachhaltig nutzt. Der größte Vorteil von Kunststoffen ist die große Energieeffizienz bei der Herstellung: Eine Studie zeigt, dass der völlige Verzicht auf Kunststoffe allein in Westeuropa den Energieverbrauch um 26 Prozent erhöhen würde. Damit sind die beiden Klassiker unter den Werkstoffen heute so aktuell wie eh und je.
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